 Zum zweiten Mal haben wir nun einen kurzen Urlaub Anfang Oktober in Callantsoog verbracht. Während uns in den ersten beiden Tagen noch der Sommerwind um die Nasen wehte, gestaltenten sich die restlichen Tage typisch frühherbstlich. Regen, starker Wind und Sonnenschein mischten sich und wechselten sich in kurzer Folge ab. Optimal um richtig zu entspannen.
Gut und lecker Essen kann man nach wievor im Pannenkoekenhuis "Brasil", dem italienischen Restaurant "Amore Mio" und im Restaurant "Dorpszicht", welche sich rund um den Dorfplatz (Dorpsplein) befinden.
Viel Ruhe, 3 durchgelesene Bücher und Spaziergänge am Strand brachte echte Entspannung nach den Monaten mit Renovierung und Umzug.
 Am ersten Mai-Wochenende 2011 machten Silvia und Ronny einen Wochenendtrip nach Hamburg um sich die Stadt anzuschauen. Wir hatten das Hotel Leonardo in Hamburg-Stillhorn zum Übernachten und Frühstücken gebucht. Nach dem Einchecken ging es natürlich sofort los, in die große Stadt. Dorthin kommt man am einfachsten mit der Bus-Linie 351 bis zur S-Bahn-Haltestelle Wilhelmsburg und von dort weiter mit der S3. Diese S-Bahnlinie fährt zum Hauptbahnhof, zum Jungfernstieg, zu den Landungsbrücken und auch zur Reeperbahn. Von diesen Haltestellen aus kann man dann zu Fuß weitergehen.
Sehr empfehlenswert ist natürlich eine Hafenrundfahrt. Wir entschieden uns für die Große Hafenrundfahrt kompakt auf einer Barkasse. Beim Aussuchen des Bootes trafen wir zufällig Freunde von uns (Jenny und Sebastian), die auch grade ein verlängertes Wochenende in Hamburg verbrachten. Das Erstaunen war natürlich groß. Kurzerhand buchten wir auf dem gleichen Boot wie sie und machten die Tour gemeinsam. Die Kommentare des Kapitäns während der Hafenrundfahrt war sehr lustig und gestalteten die Tour interessant und kurzweilig. Zu sehen gab es wirklich viel, z.B. Teile der Speicherstadt, die neue Elbphilharmonie - welche vielleicht irgendwann fertiggestellt wird, die neue HafenCity, und schließlich der riesige Hafen, dessen Dimensionen man vom Wasser wirklich nicht ermessen kann. Riesige Containerschiffe, Autotransporter, Schrottberge und Lagerhallenkomplexe konnte man vom Wasser aus sehen. Nach der Hafenrundfahrt war St. Michaelis (der Michel) unser nächstes Ziel. Nach wenigen Minuten Fußweg ist man da und kann die 453 Stufen bis zur Plattform in 82 Metern Höhe hinaufsteigen, oder nach Wartezeit auch mit dem Lift nach oben fahren. Wir sind natürlich zu Fuß gegangen. Oben bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf ganz Hamburg. Danach sind wir noch über die Reeperbahn gelaufen und haben dort im Restaurant Vespucci sehr lecker gegessen.
Am nächsten Tag machten wir eine Stadtrundfahrt vom Hauptbahnhof aus. Wir hatten uns die "Roten Doppeldecker" ausgesucht und sahen uns die die Stadt von oben an. Eine sehr schöne Tour.
Danach umrundeten wir die Binnenalster, erkundeten die Speicherstadt und die HafenCity auf eigene Faust und spazierten bestimmt 12-15 km ohne das uns langweilig wurde. Im Beach-Club Del Mar auf den St. Pauli Landungsbrücken ließen wir den Abend und den kurzen Urlaub ausklingen.
Die Sonne meinte es gut mit uns und die Leute waren sehr nett und das Personal sehr zuvorkommend. Das RIU Karamboa Hotel auf Boa Vista, der östlichsten der Kapverdischen Inseln, ist eine gute Adresse um gut Urlaub zu machen. Die weitläufige Hotelanlage, an der Westküste der Insel, wenige Kilometer südlich des Ortes Sal Rei gelegen, bietet eine wirklich schöne Pool-Landschaft und einen nahen wunderbaren Strand. Eine reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken, sowie eine super Animation waren der Garant für einen gelungenen Urlaub.
Hier ein paar Fotos.
Die erste Oktoberwoche diesen Jahres verbrachten Silvia's Eltern, Silvia und ich gemeinsam in einem gemütlichen Ferienhaus in Callantsoog in Nordholland. Das Wetter war wirklich toll, es hat nur einmal kurz geregnet. Am ersten Wochenende hatten wir sogar noch über 20 °C und konnten barfuss am Nordseestrand spazieren gehen und uns in die Sonne legen.
Callantsoog selbst ist ein ziemlich kleiner Ort, allerdings voll auf Touristen ausgelegt. Es gibt dort Alles was man braucht. Supermarkt, Bäcker, Gastronomie für jede Geschmacksrichutng und jeden Geldbeutel. Besonders lecker fanden wir den Italiener "Amore Mio" und das Restaurant "Dorpszicht". Toll fand ich auch das es mehrere öffentliche kostenlose WLAN-Hotspots gab, z.b. am Strandpavillion "De Toko" oder in der Nähe der Bücherei im Dorfzentrum, gleich links neben dem Supermarkt.
In der näheren Umgebung findet man ausreichend Platz und Wege zum Spazieren, Joggen oder Radfahren. Empfehlenswert ist ein Besuch im Naturpark "Zwanenwater", wo man eine vielfältige Vogelwelt und Wisente beobachten kann. Auch ein Ausflug in die nahe Marinestadt Den Helder lohnt sich auf jeden Fall. Dort gibt es unter anderem "Fort Kijkduin", die Festung von Den Helder, welche Napoleon wegen seiner besonderen strategischen Lage "Gibraltar des Norden" nannte, zu besichtigen. In den Katakomben des Forts befindet sich außerdem ein Seeaquarium mit mehreren Becken und heimischen und exotischen Wasserbewohnern.
Der Eintritt für Fort inklusive Aquarium lag im Herbst 2010 bei 8 Euro pro Person.
Besonders sehenswert ist in Den Helder auch das großartige Marinemuseum. Für 6 Euro Eintritt kann man dort 5 Jahrhunderte niederländische Marinegeschichte erleben und teilweise selbst erfahren. Silvia testet ausgiebig den Flak-Simulator, in welchem man unter schwierigen Wetterbedingungen auf gegnerische Flugzeuge schießen konnte. Besondere Highlights im Marinemuseum in Den Helder sind das U-Boot "Tonijn" aus dem Jahr 1966, das Rammschiff "Schorpioen" von 1868 und der Minensucher "Abraham Crjnssen" gebaut 1936, welche man besichtigen kann.
Ein wirklich schöner Urlaub in einer wirklich schönen Gegend.
 Die erste Oktoberwoche diesen Jahres verbrachten Silvias Eltern, Silvia und ich gemeinsam in einem gemütlichen Ferienhaus in Callantsoog in Nordholland. Das Wetter war wirklich toll, es hat nur einmal kurz geregnet. Am ersten Wochenende hatten wir sogar noch über 20 °C und konnten barfuss am Nordseestrand spazieren gehen und uns in die Sonne legen.
Callantsoog selbst ist ein ziemlich kleiner Ort, allerdings voll auf Touristen ausgelegt. Es gibt dort Alles was man braucht. Supermarkt, Bäcker, Gastronomie für jede Geschmacksrichutng und jeden Geldbeutel. Besonders lecker fanden wir den Italiener "Amore Mio" und das Restaurant "Dorpszicht". Toll fand ich auch das es mehrere öffentliche kostenlose WLAN-Hotspots gab, z.b. am Strandpavillion "De Toko" oder in der Nähe der Bücherei im Dorfzentrum, gleich links neben dem Supermarkt.
In der näheren Umgebung findet man ausreichend Platz und Wege zum Spazieren, Joggen oder Radfahren. Empfehlenswert ist ein Besuch im Naturpark "Zwanenwater", wo man eine vielfältige Vogelwelt und Wisente beobachten kann. Auch ein Ausflug in die nahe Marinestadt Den Helder lohnt sich auf jeden Fall. Dort gibt es unter anderem "Fort Kijkduin", die Festung von Den Helder, welche Napoleon wegen seiner besonderen strategischen Lage "Gibraltar des Norden" nannte, zu besichtigen. In den Katakomben des Forts befindet sich außerdem ein Seeaquarium mit mehreren Becken und heimischen und exotischen Wasserbewohnern.
Der Eintritt für Fort inklusive Aquarium lag im Herbst 2010 bei 8 Euro pro Person.
Besonders sehenswert ist in Den Helder auch das großartige Marinemuseum. Für 6 Euro Eintritt kann man dort 5 Jahrhunderte niederländische Marinegeschichte erleben und teilweise selbst erfahren. Silvia testete ausgiebig den Flak-Simulator, in welchem man unter schwierigen Wetterbedingungen auf gegnerische Flugzeuge schießen konnte und schaffte es im ersten Versuch 7 feindliche Flieger zu vernichten. Das ganze Museum ist ein wirkliches Erlebnis. Im Gegensatz zu vielen andren Museen ist hier das "Anfassen" sogar erwünscht. Es gibt viele Möglichkeiten aktiv mit den Ausstellungsstücken zu agieren und die Funktionen zu testen und auszuprobieren. Wirklich echt toll für Kinder und Jugendliche. Besondere Highlights im Marinemuseum in Den Helder sind das U-Boot "Tonijn" aus dem Jahr 1966, das Rammschiff "Schorpioen" von 1868 und der Minensucher "Abraham Crjnssen" gebaut 1936, welche man besichtigen kann.
Ein wirklich schöner Urlaub in einer wirklich schönen Gegend.
 Am Samstag, den 31.07.2010 besuchten wir die Dreiecksburg Deutschlands, die Wewelsburg bei Büren und das Kreis-Museum in der Wewelsburg.
Schon öfter dachten wir daran die Wewelsburg zu besichtigen, wenn wir auf der A44 daran vorbeifuhren. Ende Juli 2010, anlässlich unseres Romantik-Kuschel-Wochenendes auf Schloß Eringerfeld, welches sich ca. 20 min von der Wewelsburg entfernt befindet, konnten wir das endlich verwirklichen.
Die Burg, eine bedeutende Höhenburg über dem Almetal, seit dem 12. Jahrhundert innerhalb einer älteren Wallburg errichtet, macht heute äußerlich einen sehr gepflegten, familiär-einladenden Eindruck. Ab 1301 war die Dreiecksburg im Besitz Paderborner Bischöfe. Von 1603 bis 1609 fand ein durchgreifender Neubau unter Verwendung älterer Bestandteile statt. Im 18. und 19 Jahrhundert verfiel die Burg. Ab 1934 wurde sie für die SS als Zentrum großen städtebaulichen Konzeptes ausgebaut und 1945 gesprengt und ausgebrannt.
Seit 1949 dient die Wewelsburg als Kreisheimatmuseum und Jugendherberge.
Das Museum im Inneren der Burg ist einfach riesig, und das nicht nur von den Ausmaßen her. Wir hätten uns nie vorstellen könne, das so viele Ausstellungstücke, Themen und Geschichtszeugnisse im Inneren dieser Burg Platz hätten. Das Museum erstreckt sich über drei, im Südostturm vier Etagen. "Trotz der verwinkelten Architektur des alten Gebäudes sind – von zwei Ausnahmen abgesehen – alle Räume auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Für einen Besuch sollten Sie sich mindestens eine gute Stunde Zeit nehmen." so die offizielle Webseite der Wewelsburg (http://www.wewelsburg.de)
Wir haben mehr als 80 Fotos gemacht.
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Unser Urlaub im Jahr 2011 führte uns nach Kreta, genauer in die Nähe des Örtchens Istro östlich von Agios Nikolaos (Heiliger Nikolaus). Gebucht hatten wir bereits im Januar natürlich im Reisebüro Beste in Neheim. Wir hatten uns vorher bereits das Istron Bay Hotel ausgesucht und buchten 2 Wochen Halbpension.
Das Hotel ist echt schön, erstklassig gelegen direkt am hoteleigenen Strand. Die meisten Gäste sind Deutsche, Briten und Österreicher. Zwei Drittel sind über 50 Jahre alt und viele sind Stammgäste und nicht zum erste Mal dort. Es ist echt ruhig und erholsam dort. Das Essen war abwechslungsreich, landestypisch und lecker.
Der Strand in der Bucht vom Hotel ist aus feinem Kies, teilweise sogar schön sandig. Liegen, Sonnenschirme und Handtücher sind gratis und auch ausreichend vorhanden. Ein Tretboot kostet 10 Euro je Stunde. Im Wasser findet man wenig Sand, sondern eher Kiesel und Steine. Unter Wasser gibt es auch jede Menge zu beobachten. Schwärme von verschiedenen kleinen Fischen, Seeigel, Seegurken und sogar einen Stachelrochen konnte ich beim Schnorcheln sehen.
Das Wasser ist meist schön klar und man konnte je nach Wetter bis zu 15 Meter weit sehen.
Spezial-Insider-Tipp: Es gibt einen kostenlosen WLAN-Hotspot (kounenos) von einem Hotel in der Nähe oberhalb vom Istron Bay Hotel, das kann man bereits direkt an der Bushaltestelle empfangen.
Als Ausflugziele in der näheren Umgebung können wir die kleinen Städte Agios Nikolaos und Ierapetra empfehlen. Beide sind gut und günstig per Bus (Bushaltestelle ist nur wenige Meter vom Hotel entfernt) zu erreichen. Zu beachten ist beim Busfahren, dass man dem entsprechenden Bus per Handzeichen mitteilt, das er anhalten soll. Wenn man vor der Endhaltestelle Aussteigen möchte sollte man das auch dem Busfahrer sagen. Alle Busfahrer, Verkäufer und Bedienungen sprachen mindestens englisch, viele verstanden auch deutsch.
In Agios Nikolaos, welches sehr vom Tourismus geprägt ist, haben wir uns das Archäologische Museum, die wunderschöne Altstadt rund um den Binnensee mit seinen vielen Tavernen und den kleinen Hafen zu Fuß erlaufen und angeschaut.
In Ierapetra gibt es eine sehr schöne Strandpromenade direkt am libyschen Meer, ein venezianisches Fort, eine zu besichtigen. Hier ist es auch meist einige Grad wärmer als an der Nordküste, also optimal, wenn mal das Wetter nicht so gut ist.
Wenn man zum ersten Mal auf Kreta ist, sollte man sich auch unbedingt auch den berühmten minoischen Palast von Knossos in der Nähe von Heraklion (der Hauptstadt der Insel) und natürlich auch die Heraklion selbst anschauen.
Der minoische Palast von Knossos wurde von 1900 - 1940 von Sir Arthur Evans ausgegraben und war zwischen 2000 und 1450 v. Chr. das Herrschafts-, Verwaltungs- und Kultzentrum von Kreta. In dieser Zeit bestand der Komplex aus ungefähr 1400 Räumen und war teilweise 4 Etagen hoch.
In der Hauptstadt der Insel Heraklion gibt es neben dem typischen südländischen Flair einer Mittelmeerhafenstadt mit verwinkelten Gassen, belebten Plätzen und geschäftigen Treiben unter anderem die Agios-Minas-Kathedrale mit ihren prächtigen Wandmalereien, den Morosini Brunnen, das Wahrzeichen der Stadt, den Hafen und die Kules-Hafenfestung der Venezianer zu besichtigen.
Das größte archäologische Museum der Insel in Heraklion war leider wegen des Umbaus noch geschlossen, die schönsten und bedeutendsten Funde waren jedoch in einer Sonderausstellung zu sehen. Unter anderem werden hier auch die original Fresken aus Knossos und der Diskos von Phaistos, eine hieroglyphische Scheibe (1700 v. C.) deren Schrift bis heute noch nicht entziffert werden konnte, ausgestellt.
Ein toller, erholsamer Urlaub - Kreta ist eine wunderschöne Insel, da waren wir bestimmt nicht zum letzten Mal.
Im Jahre 1908 ging ein sehnlicher Wunsch der Altertumsforscher in Erfüllung: Die Besitzerin des Areals der Glambek, Fräulein Klare Mackeprang von Gut Staberhof, gestattete die Freilegung der einzigen erhaltenen Ruine einer Giebelhaus-Burganlage im Norden. Die vermögende Dame stellte einen größeren Geldbetrag für die Ausgrabung zur Verfügung und beauftragte den Kaufmann J. A. Bundies mit der Ausführung der Arbeiten.
Als Sachverständige wurden der Provinzial-Konservator Professor Dr. Richard Haupt und der über Fehmarns Grenzen hinaus bekannte Burger Rathauserbauer, der Architekt Carl Voß, gewonnen. Letzterer war später lange wohnhaft auf der Tiefe. Noch heute zeugt das nach ihm benannte „Voß-Haus" davon. Die Freilegung des Schloßplateaus in der genauen Ost-West-Symmetrie von 52,70 zu 35,80 Metern dauerte vom Frühjahr bis zum Herbst 1908. 7.000 Kubikmeter Boden wurden von 12 Arbeitern mit Hilfe einer Feldeisenbahn bewegt.
Eine Umfassungsmauer von 90 Zentimetern Stärke aus roten Feldbrandsteinen im gotischen Verband wurde freigelegt. Außerdem stieß man auf Berge von Mönch- und Nonnenpfannen, eichene Ständer von Fachwerkbauten, verschiedene Wirtschaftsräume mit Backöfen und „Göötlöchern" in Fließrichtung zum felsengestützten Burggraben, ein Brauhaus, eine Kemenate, Fußböden mit Tonfliesen und Ziegelbelag, Felsenbrunnen und zwei massive Ecktürme.
Der Keller des zwei Meter starken „Bergfrieds" war gewölbt, und die im Mauerwerk befestigten Ketten deuteten auf ein Gefängnis hin. Das Eingangstor zeigte mit dem Wassergraben, der Zugbrücke, dem eisernen Fallgatter und den Eichenpforten eine vierfache Sicherung, eine fünfte waren die Pechrinnen über dem Tor, ganze „Klumpen" hiervon fand man bei den Ausgrabungen. Dieses Charakteristikum des nachslawischen Burgenbaus in streng rechteckiger Ost-West-Bauweise stellte eine für die damalige Zeit außerordentlich starke Festung dar, die in der Politik der nordischen Mächte bis ins 16. Jahrhundert eine entscheidende Rolle gespielt hatte.
Zwei Wochen entspannen in Puerto de La Cruz / Teneriffa
Nachdem es ja wegen des blöden Vulkans - wie hieß der gleich noch?, das weiß heute auch keiner mehr - nicht in den warmen Süden fliegen konnten, ist nun alles glatt gegangen und wir sind nach einer durchgemachten Nacht auf dem Flughafen Münster/Osnabrück am 30. November völlig übermüdet auf Teneriffa gelandet. Nach der Busfahrt ins Hotel LUABAY waren wir jedoch hellwach bei Versuch einzuchecken. Es hieß unsere Reise wäre vom Reisebüro storniert worden! So ein Quatsch, naja jedenfalls haben wir dann doch noch unser Zimmer bekommen und konnten erst mal ausschlafen, bevor dann die wirkliche Erholung starten konnte.
Wir verbrachten in den zwei Wochen viel Zeit am Strand, welcher nur 400 m vom Hotel gut zu Fuß zu erreichen war. Auch die Innenstadt - wenn man sie so nennen kann - von Puerto de La Cruz durchstreiften wir ein paar Mal. Selbstverständlich schauten wir uns auch die Insel Teneriffa etwas genauer an. Dazu buchten wir über unseren Reiseveranstalter eine Tagestour die durch den Nationalpark TEIDE, durch die Schlucht von MASCA, wo es auch ein landestypisches Mittagessen gab. Auf dem Rückweg nach Puerto de La Cruz machten wir noch in ICOD Halt und bestaunten den uralten Drachenbaum.
Als zweiten Ausflug wählten wir die Tagestour auf der SHOGUN, einer arabischen Dhau, welche mit uns auf der Suche nach Walen und Delfinen war. Wir haben tatsächlich eine Gruppe Pilotwale in der sogenannten "Pilotwal-Zone" zwischen der Insel La Gomera und Teneriffa, wo der Meeresboden bis auf 2400 m Tiefe abfällt beobachten können. Auch die Los Gigantes, eine bis zu 450 m steil abfdallende Felsformation konnten wir von der Wasserseite aus gut sehen. Auf dem Boot selbst verbreitete die Crew echt spitzenmäßige Stimmung und mixten frische, handgemachte, exotische und landestypische Cocktails. Diese Tour können wir nur empfehlen.
Das Hotel LUABAY können wir nicht empfehlen. Als "All Inklusiv" Gast wird man da wie 2. Wahl behandelt. Man wird nicht bedient und muss sich seine Getränke selbst holen. Außerdem klagten andere Gäste über Kakerlaken - wir haben keine gesehen. Allerdings tropfte es bei uns im Badezimmer aus der Decke, wenn über uns geduscht wurde. Insgesamt kann man sagen, 4 Sterne waren das nicht, aber wir waren ja sowieso meist unterwegs. Man hört den Verkehr ziemlich laut, aber nachts ist es eigentlich ruhig.
Als besonderes Highlight möchte ich noch das italienische Restaurant "Don Camilo", welches man hier findet. Echt leckeres Essen und super Service.
 Nachdem es ja wegen des blöden Vulkans - wie hieß der gleich noch?, das weiß heute auch keiner mehr - nicht in den warmen Süden fliegen konnten, ist nun alles glatt gegangen und wir sind nach einer durchgemachten Nacht auf dem Flughafen Münster/Osnabrück am 30. November völlig übermüdet auf Teneriffa gelandet. Nach der Busfahrt ins Hotel LUABAY waren wir jedoch hellwach bei Versuch einzuchecken. Es hieß unsere Reise wäre vom Reisebüro storniert worden! So ein Quatsch, naja jedenfalls haben wir dann doch noch unser Zimmer bekommen und konnten erst mal ausschlafen, bevor dann die wirkliche Erholung starten konnte.
Wir verbrachten in den zwei Wochen viel Zeit am Strand, welcher nur 400 m vom Hotel gut zu Fuß zu erreichen war. Auch die Innenstadt - wenn man sie so nennen kann - von Puerto de La Cruz durchstreiften wir ein paar Mal. Selbstverständlich schauten wir uns auch die Insel Teneriffa etwas genauer an. Dazu buchten wir über unseren Reiseveranstalter eine Tagestour die durch den Nationalpark TEIDE, durch die Schlucht von MASCA, wo es auch ein landestypisches Mittagessen gab. Auf dem Rückweg nach Puerto de La Cruz machten wir noch in ICOD Halt und bestaunten den uralten Drachenbaum.
Als zweiten Ausflug wählten wir die Tagestour auf der SHOGUN, einer arabischen Dau, welche mit uns auf der Suche nach Walen und Delfinen war. Wir haben tatsächlich eine Gruppe Pilotwale in der sogenannten "Pilotwal-Zone" zwischen der Insel La Gomera und Teneriffa, wo der Meeresboden bis auf 2400 m Tiefe abfällt beobachten können. Auch die Los Gigantes, eine bis zu 450 m steil aufragende Felsformation konnten wir von der Wasserseite aus gut sehen. Auf dem Boot selbst verbreitete die Crew echt spitzenmäßige Stimmung und mixten frische, handgemachte, exotische und landestypische Cocktails. Diese Tour können wir nur empfehlen.
Das Hotel LUABAY können wir nicht empfehlen. Als "All Inklusiv" Gast wird man da wie 2. Wahl behandelt. Man wird nicht bedient und muss sich seine Getränke selbst holen. Außerdem klagten andere Gäste über Kakerlaken - wir haben keine gesehen. Allerdings tropfte es bei uns im Badezimmer aus der Decke, wenn über uns geduscht wurde. Insgesamt kann man sagen, 4 Sterne waren das nicht, aber wir waren ja sowieso meist unterwegs. Man hört den Verkehr ziemlich laut, aber nachts ist es eigentlich ruhig.
Als besonderes Highlight möchte ich noch das italienische Restaurant " Don Camilo" empfehlen, welches man hier findet. Echt leckeres Essen und super Service.
Zusammenfassend können wir sagen, Teneriffa ist immer eine Reise wert, besonders wenn es in Deutschland kalt ist. Das Wetter war echt toll, richtig warm, auch das Wasser lud zum Baden ein.
 Zu Weihnachten und zum Geburtstag bekam ich Romantik-Kuscheltage im Schloß Eringerfeld (bei Geseke) von meiner Angebeteten geschenkt. Nach reiflicher Überlegung legten wir diesen kurzen Kurzurlaub in die Ferienzeit, in der wir beide keinen Urlaub haben. Kurz vorm Losfahren, überkam es mich und ich erinnerte mich an das im Schloßhotel (laut Webseite) verfügbare Wellnessprogramm und überredetete Silvia dazu für uns was Entsprechendes zu buchen. Ich hätte ja die Lomi-Lomi Massage favorisiert, aber aufgrund Nichtverfügbarkeit buchten wir beide bei Frau Edeltraud Eschenbüscher eine individuell auf uns abgestimmte 60-minütige Pflege-Massage auf Basis der Produkte von "Primavera" zum unschlagbaren Preis von 60 Euro. Ich muss sagen, der Erholungseffekt setze quasi umgehend ein. Ich würde jederzeit wieder Frau Edeltraud Eschenbüscher mit der Durchführung eines Erholungs- und Regenerationsprogramms beauftragen. Sie war einfühlsam, kompetent und verschaffte uns ein wahrhaft entspanntes Wochenende, bis, ja bis die vorher nicht angekündigte Hochzeitsgesellschaft uns den Schlaf raubte. Nach dem beinhalteten reichhaltigen, abwechslungsreichen Abendessen, bei dem sogar ich satt geworden bin, störte unsere wohlverdiente Nachtruhe nicht nur das bei jeder Bewegung quietschende französiche Bett, sondern auch die lautstarken Teilnehmer einer uns leider nicht vorher angekündigten Hochzeitsgesellschaft, nebst DJ, welcher uns zu unserer Unzufriedenheit bis tief in die Nacht ungewollt mitbeschallte. Nachdem wir schließlich irgendwann doch aus dem unruhigen Schlaf erwachten und unser Frühstück beendet hatten, spachen wir die Rezeption auf die Ruhestörung in der Nacht an. Sichtlich berührt, bot man an, auf die Kostenpflichtigkeit der vorabendlichen nicht im Buchungspreis enthaltenen Getränke zu verzichten. Das nahmen wir nur zu gern an.
Insgesamt, bis auf die Hochzeit, ist dieses Angebot doch zu empfehlen. Das Personal war nett und zuvorkommend. Ein erlebnisreiches Wochende.
 Unserem Kuschelwochenende inbegriffen war auch ein Besuch des Internationalen Museum für textile Volkskunst, in Eringerfeld bei Geseke. Auf der Internetseite der Stadt Geseke steht geschrieben, dass sich die weite Anreise lohnt und die Sammlung einzigartig in Deutschland ist.
Das mit der Einzigartigkeit können wir nicht beurteilen, eine weite Anreise würden wir nicht auf uns nehmen. Das Museum scheint in einer alten Schule untergebracht. Das Gebäude ist in 60er/70er-Jahre-Bauweise gebaut und scheint schon etwas renovierungsbedürftig. In den einzelnen, kühl wirkenden Klassenräumen sind die Ausstellungsstücke zu sehen. Das ganze wirkt wie eine Privatsammlung einer Person, die Ihre Stücke zusammengetragen hat. Wenig wird über die Herstellungsart erzählt oder den Wandel der Näharbeiten in der Zeit. Auch die Internationalität ist sehr eingeschränkt, da die meisten Stücke aus Deutschland und den USA stammen. Größere Unterschiede zwischen textiler Volkskunst aus den unterschiedlichen Ländern war nicht zu erkennen. Auch die von uns erwarteten bunten und vielfältigen Patchworkdecken machten nur einen sehr geringen Teil der Ausstellung aus.
Ein Raum bestand aus alten Puppen, welche nach unserem Kunstverständnis aber weder süß waren noch sonderlich wertvoll aussahen. Daher ist ein Besuch mit Kindern auf keinen Fall zu empfehlen.
Unser Fazit: Wer das extravagante Hobby der Ausstellerin teilt, kann das Museum gerne besuchen, alle anderen sollten sich die 2,50 Euro Eintrittspreis wirklich sparen (die wir nicht zahlen mussten) und lieber Handarbeiten auf den heimischen Weihnachtsbasar bewundern. Die sind jedenfalls selbst- und handgemacht.
Trotzdem haben wir einige Fotos gemacht, welche wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
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