Das Hotel Tuareg auf Boa Vista wirkt neu, es ist zur Zeit zwei Jahre alt. Aus unserer Sicht war es zu schnell und zu früh eröffnet worden, ohne auf die komplette Fertigstellung Rücksicht zu nehmen. Pfusch am Bau sah man überall – trotz alledem ist das Hotel Tuareg sehr ansehenswert und im afrikanischen Stil gebaut. Zum Beispiel waren die Duschtassen waren nicht korrekt abgedichtet, dadurch gab es Schäden am Putz an den Wänden und teilweise waren die Pflasterarbeiten unsauber ausgeführt.
Die Zimmer und deren Ausstattung übertreffen die Erwartungen an ein 4-Sterne Hotel, bzw. 5 Sterne der Landeskategorie. Im Hotel gibt es ausnahmslos Flachbildschirme und Satelliten-TV mit 10-12 deutschsprachigen Sendern (ARD, ZDF, Sat1, Pro7, Kabel1, RTL...). Der Service war in allen Bereichen, wie Bar, Zimmer, Garten, Küche, Bedienung, Lobby und Rezeption hervorragend, wie man es von RIU-Hotels kennt.
Ein kleiner Mangel waren Kakerlaken im Speiseraum in der Nähe der Küche, welche man auch mit der zu frühen zu schnellen Eröffnung des Hotels in Verbindung bringen kann. Landestypisch kann man Kakerlaken zwar nie ganz ausschließen, jedoch waren die ein wenig störend. Im Riu Hotel Karamboa gab es so etwas im Jahr 2011 nicht.
Das Wrack das Santa Maria an der Nordseite der Insel ist ein lohnenswertes Ausflugsziel, solange es noch sichtbar ist. Die starke Strömung und der Passat zermahlen das Wrack jeden Tag ein wenig mehr. Außerdem kann man an der Nordküste von Boa Vista den "Grand Canyon von Boa Vista" sehen, in der Nähe der Ortschaft Joao Galego, bei Regen kann da die Wasserhöhe auch schon mal 6-8 Meter betragen.
Oberhalb von Sal Rai gibt es eine kleine Oase, die man sich anschauen sollte. Dort kann man wild lebende Esel, Pferde, Kühe und Ziege beobachten. In dem Ort Fundo de Figueiras habe ich eine Dorfschule besucht und in einer kleinen Bar zwei "grogue" getrunken.
Die Jeep-Safari ist eine sehr anstrengende Sache, da nur Schotterpisten vorhanden sind.
Ein absoluter Geheimtipp ist die Bar Esplanada fon Banana in Pavoacao Velha. Die deutschsprachige Inhaberin Christina, ist super drauf und verführt die Gäste mit frischen Meeresfrüchten und einheimischen Speisen und Getränken. Ein unbedingtes MUSS auf Boa Vista - und immer einen Gruß von Werner aus Arnsberg im Sauerland bestellen. ;)
Wer Boa Vista noch in seiner ursprünglichen Form kennenlernen möchte, sollte in den nächsten 1-2 Jahren seinen Urlaub dort planen, da großflächige touristische Veränderungen geplant sind.
Wir haben mehr als 200 Fotos und das ein oder andere Video der Animation im Riu-Hotel Tuareg für Sie gemacht.
Das letzte spätsommerlich wirklich schöne Wochenende des Jahres 2012 verbrachten Silvia und Ronny in Köln. Kurzärmelig und ohne Jacke am vorletzten Oktoberwochenende, das gab es meines Wissens schon länger nicht mehr. Umso mehr freuten wir uns darüber schon seit längerer Zeit für dieses Wochenende einen Wochenendausflug ins nahe Köln geplant und gebucht zu haben. Wir parkten direkt im Parkhaus unter der Domplatte. Von dort aus war es nur ein sehr kurzer Weg bis ins Hotel "Central am Dom".
Einen geplant sehr erholsamen und sehr entspannenden Urlaub verbrachten Silvia und Ronny Gängler in der letzen Septemberwoche 2012 an der Ostsee, am Timmendorfer Strand bei Niendorf.
Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin, beschlossen Silvia und Ronny Anfang des Jahres als es an die Urlaubsplanung ging. Silvia ist ja oft beruflich in Berlin, hat aber auch nie Zeit sich dort mal etwas anzuschauen und ich war schon beinahe 20 Jahre nicht mehr dort. Außerdem hatte ich mir fest vorgenommen mal wieder bei sommerlichem Wetter in einem Berliner Biergarten ein leckeres Berliner Kindl zu trinken und eine Original Bulette zu essen.
Am 7. Juli ging es los. Abgestiegen sind wir im Hotel Kubrat im Stadtteil Mitte. Das Hotel war in Ordnung für den Preis, Frühstück war gut. Wir haben es ausgewählt, weil es direkt an einer U-Bahn Station und ziemlich zentral liegt.
Wir besichtigten den Reichstag, nachdem wir uns einige Wochen vorher per Internet angemeldet hatten, um die Wartezeit erheblich zu verkürzen.
Am Sonntag haben wir uns außer dem Pergamon Museum nichts vorgenommen. Das war auch gut so. Dafür sollte man gut und gerne einen ganzen Tag einplanen. Dieses einmalige Museum sollte kein Berlin-Besucher versäumen. Hier ein kleines Video in FullHD vom Rundgang im Pergamon-Museum für Euch.
Wirklich sehenswert ist auch der Ausblick vom Fernsehturm. Man sollte sich dort wirklich die Rundfahrt im Café gönnen. Auch davon haben wir ein kleines Zeitraffer-Video gemacht: KLICK Soo teuer ist es da auch nicht. Überraschenderweise war es bei uns recht leer, obwohl das Wetter gut war.
Die Abende verbrachten wir meist am Hackeschen Markt. Dort kann man die "Restauration 1840" empfehlen. Ein Abstecher ins KaDeWe, zur Gedächtniskirche, zum "Checkpoint Charlie", ins Mauermuseum und das obligatorische Durchschreiten des Brandenburger Tores rundeten den Kurzurlaub ab.
Berlin immer eine Reise wert. Hier ein paar Fotos.
Schon lange geplant hatten Ronny und Silvia eine Rundreise durch Namibia. Als Zeitraum dafür haben wir den Mai gewählt, da ist Winter auf der Südhalbkugel und es ist nicht ganz so heiß. Gebucht haben wir das Ganze über Berge&Meer und wir sind rückblickend betrachtet sehr zufrieden.
Am 12. Mai 2012 haben Silvia und Ronny in Arnsberg-Neheim geheiratet. Die standesamtliche Trauung fand im Neheimer Fresekenhof statt. Die kirchliche Trauung fand im Anschluß in der Christuskirche, ebenfalls in Neheim statt.Im Mai 2012 werden Ronny und Silvia Gängler in den Flitterwochen das südwestliche Afrika bereisen. Konkret geht es mit "Berge & Meer" nach Namibia. Wir freuen uns auf unsere Rundreise.
Im Vorfeld lasen wir beide auch "Hummeldumm" von Tommy Jaud und hoffen unsere Reisegruppe ist von ähnlicher "Qualität". Weitere gelesene Bücher "Morenga",...
Zum zweiten Mal haben wir nun einen kurzen Urlaub Anfang Oktober in Callantsoog verbracht. Während uns in den ersten beiden Tagen noch der Sommerwind um die Nasen wehte, gestaltenten sich die restlichen Tage typisch frühherbstlich. Regen, starker Wind und Sonnenschein mischten sich und wechselten sich in kurzer Folge ab. Optimal um richtig zu entspannen.
Unser Urlaub im Jahr 2011 führte uns nach Kreta, genauer in die Nähe des Örtchens Istro östlich von Agios Nikolaos (Heiliger Nikolaus). Gebucht hatten wir bereits im Januar natürlich im Reisebüro Beste in Neheim. Wir hatten uns vorher bereits das Istron Bay Hotel ausgesucht und buchten 2 Wochen Halbpension.
Am ersten Mai-Wochenende 2011 machten Silvia und Ronny einen Wochenendtrip nach Hamburg um sich die Stadt anzuschauen. Wir hatten das Hotel Leonardo in Hamburg-Stillhorn zum Übernachten und Frühstücken gebucht. Nach dem Einchecken ging es natürlich sofort los, in die große Stadt. Dorthin kommt man am einfachsten mit der Bus-Linie 351 bis zur S-Bahn-Haltestelle Wilhelmsburg und von dort weiter mit der S3. Diese S-Bahnlinie fährt zum Hauptbahnhof, zum Jungfernstieg, zu den Landungsbrücken und auch zur Reeperbahn. Von diesen Haltestellen aus kann man dann zu Fuß weitergehen.
Im Jahre 1908 ging ein sehnlicher Wunsch der Altertumsforscher in Erfüllung: Die Besitzerin des Areals der Glambek, Fräulein Klare Mackeprang von Gut Staberhof, gestattete die Freilegung der einzigen erhaltenen Ruine einer Giebelhaus-Burganlage im Norden. Die vermögende Dame stellte einen größeren Geldbetrag für die Ausgrabung zur Verfügung und beauftragte den Kaufmann J. A. Bundies mit der Ausführung der Arbeiten.
Als Sachverständige wurden der Provinzial-Konservator Professor Dr. Richard Haupt und der über Fehmarns Grenzen hinaus bekannte Burger Rathauserbauer, der Architekt Carl Voß, gewonnen. Letzterer war später lange wohnhaft auf der Tiefe. Noch heute zeugt das nach ihm benannte „Voß-Haus" davon. Die Freilegung des Schloßplateaus in der genauen Ost-West-Symmetrie von 52,70 zu 35,80 Metern dauerte vom Frühjahr bis zum Herbst 1908. 7.000 Kubikmeter Boden wurden von 12 Arbeitern mit Hilfe einer Feldeisenbahn bewegt.
Eine Umfassungsmauer von 90 Zentimetern Stärke aus roten Feldbrandsteinen im gotischen Verband wurde freigelegt. Außerdem stieß man auf Berge von Mönch- und Nonnenpfannen, eichene Ständer von Fachwerkbauten, verschiedene Wirtschaftsräume mit Backöfen und „Göötlöchern" in Fließrichtung zum felsengestützten Burggraben, ein Brauhaus, eine Kemenate, Fußböden mit Tonfliesen und Ziegelbelag, Felsenbrunnen und zwei massive Ecktürme.
Der Keller des zwei Meter starken „Bergfrieds" war gewölbt, und die im Mauerwerk befestigten Ketten deuteten auf ein Gefängnis hin. Das Eingangstor zeigte mit dem Wassergraben, der Zugbrücke, dem eisernen Fallgatter und den Eichenpforten eine vierfache Sicherung, eine fünfte waren die Pechrinnen über dem Tor, ganze „Klumpen" hiervon fand man bei den Ausgrabungen. Dieses Charakteristikum des nachslawischen Burgenbaus in streng rechteckiger Ost-West-Bauweise stellte eine für die damalige Zeit außerordentlich starke Festung dar, die in der Politik der nordischen Mächte bis ins 16. Jahrhundert eine entscheidende Rolle gespielt hatte.
Die Sonne meinte es gut mit uns und die Leute waren sehr nett und das Personal sehr zuvorkommend. Das RIU Karamboa Hotel auf Boa Vista, der östlichsten der Kapverdischen Inseln, ist eine gute Adresse um gut Urlaub zu machen. Die weitläufige Hotelanlage, an der Westküste der Insel, wenige Kilometer südlich des Ortes Sal Rei gelegen, bietet eine wirklich schöne Pool-Landschaft und einen nahen wunderbaren Strand. Eine reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken, sowie eine super Animation waren der Garant für einen gelungenen Urlaub.
Hier ein paar Fotos.