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PostHeaderIcon Romantik-Kuscheltage im Schlosshotel Eringerfeld

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Schloss EringerfeldZu Weihnachten und zum Geburtstag bekam ich Romantik-Kuscheltage im Schloß Eringerfeld (bei Geseke) von meiner Angebeteten geschenkt. Nach reiflicher Überlegung legten wir diesen kurzen Kurzurlaub in die Ferienzeit, in der wir beide keinen Urlaub haben. Kurz vorm Losfahren, überkam es mich und ich erinnerte mich an das im Schloßhotel (laut Webseite) verfügbare Wellnessprogramm und überredetete Silvia dazu für uns was Entsprechendes zu buchen. Ich hätte ja die Lomi-Lomi Massage favorisiert, aber aufgrund Nichtverfügbarkeit buchten wir beide bei Frau Edeltraud Eschenbüscher eine individuell auf uns abgestimmte 60-minütige Pflege-Massage auf Basis der Produkte von "Primavera" zum unschlagbaren Preis von 60 Euro. Ich muss sagen, der Erholungseffekt setze quasi umgehend ein. Ich würde jederzeit wieder Frau Edeltraud Eschenbüscher mit der Durchführung eines Erholungs- und Regenerationsprogramms beauftragen. Sie war einfühlsam, kompetent und verschaffte uns ein wahrhaft entspanntes Wochenende, bis, ja bis die vorher nicht angekündigte Hochzeitsgesellschaft uns den Schlaf raubte. Nach dem beinhalteten reichhaltigen, abwechslungsreichen Abendessen, bei dem sogar ich satt geworden bin, störte unsere wohlverdiente Nachtruhe nicht nur das bei jeder Bewegung quietschende französiche Bett, sondern auch die lautstarken Teilnehmer einer uns leider nicht vorher angekündigten Hochzeitsgesellschaft, nebst DJ, welcher uns zu unserer Unzufriedenheit bis tief in die Nacht ungewollt mitbeschallte. Nachdem wir schließlich irgendwann doch aus dem unruhigen Schlaf erwachten und unser Frühstück beendet hatten, spachen wir die Rezeption auf die Ruhestörung in der Nacht an. Sichtlich berührt, bot man an, auf die Kostenpflichtigkeit der vorabendlichen nicht im Buchungspreis enthaltenen Getränke zu verzichten. Das nahmen wir nur zu gern an.
Insgesamt, bis auf die Hochzeit, ist dieses Angebot doch zu empfehlen. Das Personal war nett und zuvorkommend. Ein erlebnisreiches Wochende.
 

PostHeaderIcon Die Wewelsburg - die Dreiecksburg Deutschlands mit Museumsbesuch

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WewelsburgAm Samstag, den 31.07.2010 besuchten wir die Dreiecksburg Deutschlands, die Wewelsburg bei Büren und das Kreis-Museum in der Wewelsburg.
Schon öfter dachten wir daran die Wewelsburg zu besichtigen, wenn wir auf der A44 daran vorbeifuhren. Ende Juli 2010, anlässlich unseres Romantik-Kuschel-Wochenendes auf Schloß Eringerfeld, welches sich ca. 20 min von der Wewelsburg entfernt befindet, konnten wir das endlich verwirklichen.
Die Burg, eine bedeutende Höhenburg über dem Almetal, seit dem 12. Jahrhundert innerhalb einer älteren Wallburg errichtet, macht heute äußerlich einen sehr gepflegten, familiär-einladenden Eindruck. Ab 1301 war die Dreiecksburg im Besitz Paderborner Bischöfe. Von 1603 bis 1609 fand ein durchgreifender Neubau unter Verwendung älterer Bestandteile statt. Im 18. und 19 Jahrhundert verfiel die Burg. Ab 1934 wurde sie für die SS als Zentrum großen städtebaulichen Konzeptes ausgebaut und 1945 gesprengt und ausgebrannt.
Seit 1949 dient die Wewelsburg als Kreisheimatmuseum und Jugendherberge.
Das Museum im Inneren der Burg ist einfach riesig, und das nicht nur von den Ausmaßen her. Wir hätten uns nie vorstellen könne, das so viele Ausstellungstücke, Themen und Geschichtszeugnisse im Inneren dieser Burg Platz hätten. Das Museum erstreckt sich über drei, im Südostturm vier Etagen. "Trotz der verwinkelten Architektur des alten Gebäudes sind – von zwei Ausnahmen abgesehen – alle Räume auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Für einen Besuch sollten Sie sich mindestens eine gute Stunde Zeit nehmen." so die offizielle Webseite der Wewelsburg (http://www.wewelsburg.de)
Wir haben mehr als 80 Fotos gemacht.
 

PostHeaderIcon Patchworkmuseum im beim Schloss Eringerfeld, Geseke, nur was für Liebhaber.

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Patchworkmuseum Schloß EringerfeldUnserem Kuschelwochenende inbegriffen war auch ein Besuch des Internationalen Museum für textile Volkskunst, in Eringerfeld  bei Geseke. Auf der Internetseite der Stadt Geseke steht geschrieben, dass sich die weite Anreise lohnt und die Sammlung einzigartig in Deutschland ist.

Das mit der Einzigartigkeit können wir nicht beurteilen, eine weite Anreise würden wir nicht auf uns nehmen. Das Museum scheint in einer alten Schule untergebracht. Das Gebäude ist in 60er/70er-Jahre-Bauweise gebaut und scheint schon etwas renovierungsbedürftig. In den einzelnen, kühl wirkenden Klassenräumen sind die Ausstellungsstücke zu sehen. Das ganze wirkt wie eine Privatsammlung einer Person, die Ihre Stücke zusammengetragen hat. Wenig wird über die Herstellungsart erzählt oder den Wandel der Näharbeiten in der Zeit. Auch die Internationalität ist sehr eingeschränkt, da die meisten Stücke aus Deutschland und den USA stammen. Größere Unterschiede zwischen textiler Volkskunst aus den unterschiedlichen Ländern war nicht zu erkennen. Auch die von uns erwarteten bunten und vielfältigen Patchworkdecken machten nur einen sehr geringen Teil der Ausstellung aus.

Ein Raum bestand aus alten Puppen, welche nach unserem Kunstverständnis aber weder süß waren noch sonderlich wertvoll aussahen. Daher ist ein Besuch mit Kindern auf keinen Fall zu empfehlen.

Unser Fazit: Wer das extravagante Hobby der Ausstellerin teilt, kann das Museum gerne besuchen, alle anderen sollten sich die 2,50 Euro Eintrittspreis wirklich sparen (die wir nicht zahlen mussten) und lieber Handarbeiten auf den heimischen Weihnachtsbasar bewundern. Die sind jedenfalls selbst- und handgemacht.

Trotzdem haben wir einige Fotos gemacht, welche wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

 
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